Im sechzehnten Jahrhundert lebte ein Bäcker in Wien. Obwohl er sehr hart arbeiten musste, so kurz nach dem Mittelalter, lebte er glücklich und zufrieden. Bis, eines dunklen Tages, die Stadt von einem Angriff bedroht wurde. Es entstand Panik. Glücklicherweise war der König von Polen so freundlich zu helfen, wodurch der Stadt eine Überfremdung erspart blieb. Der Bäcker war dem König dafür so dankbar, dass er extra für ihn ein besonderes Brötchen erfand…den Bagel.

Ob diese Geschichte nun stimmt oder nicht, fest steht, dass der Bagel ursprünglich aus (Ost) Europa stammt. Es wird erzählt, dass er als Beißring für Babys diente und dass man glaubte, dass er Glück bringe. Über den Namen des Brötchens sagt man, dass er eine Verballhornung des deutschen Wortes „Bügel“, von Steigbügel, ist. Scheinbar passt dies zum Bagel, oder diese Form wurde gewählt, um die Reiter des polnischen Heers zu ehren.

Als Osteuropäer nach Nordamerika emigrierten, nahmen sie das Rezept für den Bagel mit. Zunächst wurde dieser nur in jüdischen Vierteln verkauft. In kanadischen Städten wie Toronto wurde der Bagel sehr populär, aber vor allem auch in New York. Seit ungefähr fünfzehn Jahren ist der Bagel nicht mehr aus dem amerikanischen Leben wegzudenken.

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